Kreuzfahrtschiff Papua-Neuguinea: Coral Adventurer läuft nach tödlichem Vorfall auf Riff
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Die Coral Adventurer kommt einfach nicht zur Ruhe. Das Schiff ist vor der Küste von Papua-Neuguinea auf ein Riff gelaufen.
Das Unglück passierte etwa 30 Kilometer von der Stadt Lae entfernt. Zum Glück gibt es eine gute Nachricht: Alle 80 Passagiere und 43 Besatzungsmitglieder sind in Sicherheit.
Es ist die erste Fahrt des Schiffs seit einem tödlichen Drama im vergangenen Oktober. Die Crew versucht nun herauszufinden, wie es zu diesem erneuten Fehler kommen konnte.
Erste Inspektionen am Schiff zeigen bisher keine Schäden am Rumpf. Weitere Untersuchungen stehen aber noch aus, um sicherzugehen, dass alles dicht ist.
Die Stimmung an Bord dürfte nach den letzten Ereignissen ziemlich gedrückt sein. Wir halten dich über die aktuelle Lage auf dem Laufenden.
Das Schiff steht bereits unter strenger Beobachtung der Behörden. Grund ist der Tod der 80-jährigen Suzanne Rees.
Die Frau wurde Ende Oktober tot auf Lizard Island gefunden. Sie war dort von der Besatzung einfach zurückgelassen worden.
Suzanne hatte an einer Wanderung teilgenommen und wollte sich kurz ausruhen. Die Gruppe und das Schiff zogen jedoch ohne sie weiter.
Erst Stunden später bemerkte die Crew ihr Fehlen und kehrte um. Für die Seniorin kam jede Hilfe viel zu spät.
Die australische Seesicherheitsbehörde AMSA und die Polizei ermitteln nun gemeinsam. Es geht um die Frage, wie ein solcher Sicherheitsfehler passieren konnte.
Der Vorfall sorgte weltweit für Entsetzen in der Kreuzfahrt-Community.
Interessant ist, dass nach der Grundberührung in Papua-Neuguinea kein Notruf abgesetzt wurde. Das wirft Fragen zur Kommunikation an Bord auf.
Die Reederei Coral Expeditions hatte nach dem Tod von Suzanne Rees eine komplette 60-tägige Reise abgesagt. Alle Gäste bekamen damals ihr Geld zurück.
Reiseexperten in Deutschland und den Niederlanden schauen jetzt ganz genau auf die Sicherheitsstandards der Reederei. Solche Pannen können den Ruf einer ganzen Branche ruinieren.
Analysten warnen davor, dass der Druck auf kleine Expeditionsanbieter wächst. Die Sicherheit der Gäste muss immer an erster Stelle stehen.
Der CEO Mark Fifield sagt, dass das Unternehmen die Familie der Verstorbenen unterstützt. Doch die neuen Berichte über das Riff machen die PR-Krise perfekt.
Wenn technische Mängel oder menschliches Versagen vorliegen, könnten strenge Strafen folgen. Die AMSA hält sich mit Details zu den laufenden Ermittlungen bisher bedeckt.
Viele fragen sich nun, ob die aktuellen Routen überhaupt sicher genug geplant sind. Ein Riff in Küstennähe sollte für ein modernes Schiff eigentlich kein Problem sein.
Kunden, die bald eine Reise planen, könnten jetzt verunsichert sein.
Noch gibt es keine Entscheidung, ob die aktuelle 12-tägige Reise fortgesetzt wird. Eigentlich sollte der Trip am 30. Dezember 2024 enden.
Die Techniker müssen erst grünes Licht geben, bevor die Motoren wieder starten. Sicherheit geht hier definitiv vor Zeitplan.
Wir warten gespannt darauf, was die Auswertung der Navigationsdaten ergibt. Es bleibt abzuwarten, ob die Coral Adventurer bald wieder normal fahren kann.
Eines ist sicher: Dieses Schiff wird so schnell nicht mehr aus den Schlagzeilen verschwinden.